Eine Winterwanderung zur Burgruine Hohnstein

Packt euch Brote,Tee oder Glühwein ein und dann geht es los zur Winterwanderung zur Ruine der Burg Hohnstein nach Neustadt. Die Burgruine erhebt sich oberhalb des kleinen Fachwerkortes. Zurzeit sind Ruine und Burggasthof die meiste Zeit winterverlassen. Aber die Burgkatzen lassen euch nicht aus den Augen…den verschmusten Vierbeinern scheinen die Gäste zu fehlen.

Der Burggasthof ist derzeit geschlossen. Die Stempelstelle der Harzer Wandernadel natürlich nicht…

Zwölf Fakten zur Burgruine Hohnstein

  • Die Burgruine liegt auf 403 Metern Höhe oberhalb Neustadts.
  • Die Ruine zählt zu den größten und besterhaltenen Burgruinen im Harz.
  • In der Ruine gibt es ein Minitrauzimmer, in dem ihr in den Sommermonaten heiraten könnt.
  • Die Burg ist gut 900 Jahre alt. Erbaut wurde sie um 1120 herum.
  • Erbauer war wohl Konrad von Sangerhausen – der Erste, der sich Graf von Hohnstein nannte.
  • Die große Anlage war rund 300 Jahre der Stammsitz der Grafenfamilie Hohnstein, die einst ein einflussreiches Adelsgeschlecht in Thüringen war.
  • Im 15. Jahrhundert ging die Burg in den Besitz der Grafen zu Stolberg über.
  • 1627 brannte sie während des Dreißigjährigen Krieges aus.
  • Von der Burgterrasse könnt ihr abends die Sonne beobachten, wie sie hinter den Südharzbergen untergeht.
  • Zu normalen Zeiten könnt ihr hier in den Burggasthof einkehren. Das Essen ist empfehlenswert!
  • Stempeljäger finden hier eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel.
  • Solltet ihr vom Gondelteich aus zur Burg wandern, dann kommt ihr an einem Mammutbaum vorbei…die stehen sonst in Kanada. Der Baum soll um 1670 gepflanzt worden sein. Ihr erkennt ihn an seiner immensen Höhe.
Von der Aussichtsplattform habt ihr einen schönen Rundumblick in Richtung Hainleite und Südharz.
Eine der beiden Burgkatzen, die die Besucher nicht aus den Augen lassen…
Blick auf das winterliche Neustadt und den zugefrorenen Gondelteich…

Wie kommt ihr hin?

Parken könnt ihr am Neustädter Waldbad, der Weg dorthin ist im Ort gekennzeichnet. Vom Bad ist der Aufstieg ausgeschildert und dauert etwa 15 Minuten.

Oder aber ihr parkt im Ort und wandert am Gondelteich vorbei weiter bergaufwärts.

Wohin könnt ihr noch wandern?

Rund um Neustadt gibt es mehr als 150 Kilometer markierte Wanderwege.

Vom Parkplatz am Waldbad könnt ihr unter anderem auch zur Nordhäuser Talsperre, zum Hainfeld oder zum Poppenbergturm, ja selbst bis nach Stolberg wandern.

Von der Burgruine könnt ihr beispielsweise zur Ebersburg-Ruine in Herrmannsacker wandern.

Habt ihr durch die Corona-Krise Eure Wanderleidenschaft entdeckt? Schreibt mir doch dazu in den Kommentaren.

Sei der Erste, der das kommentiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.